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Häufige Fragen zu unseren Lernerfahrungen

Dies sind die häufigsten Fragen zu unseren Lernerfahrungen, im speziellen zum co:dify Design Thinking Boostcamp.

Was unterscheidet ein co:dify Boostcamp von ähnlichen am Markt angebotenen Formaten?

Wir haben über die Jahre intensiv die Stärken und Schwächen der am Markt etablierten Angebote aus Academia (die großen Design Thinking Lehreinrichtungen) und Praxis (Design Thinking Netzwerke, Unternehmen und Agenturen) kennengelernt. Das co:dify-Boostcamp ist eine Best-of-Synthese dieser Formate. Neben dem üblichen Hands-on Fokus, besticht es durch ein mehr an theoretischer Vertiefung und methodischer Reflektion, die Teilnehmern im Nachgang zu anderen Veranstaltungen oft gefehlt hat.

Alle co:dify Workshopleiter und Coaches sind ausgewiesene Experten in ihrer Domäne. So verfügt jeder co:dify Experte über Fachwissen in einem oder mehreren Vertiefungsgebieten (z.B. Managementmoden, User- und Design Research, Geschäftsmodellinnovation, Service-Dominant Logic, etc.) und weist mindestens vier Jahre Erfahrung in Coaching, Facilitation und Moderation auf (unsere co:dify Core Experten verfügen über mind. 8+ Jahre Coachingerfahrung). Die Gestaltungsbasis für unsere Formate und Lernerfahrungen ist eine langjährige Forschung zu Design Thinking an einschlägigen Institutionen (Hasso Plattner Institut, Chalmers University of Technology, Rotman University). Darüber hinaus stehen wir über Beratungsmandate und Forschungsprojekte in engem Wissensaustausch mit den aktuell erfolgreichsten Unternehmen und Forschern zum Thema.

Wir haben Design Thinking schon einmal ausprobiert. Ein bisschen Persona hier, ein bisschen Post-It kleben da. Wir glauben nicht daran, dass es ein seriöser Ansatz ist.

Es tut uns sehr Leid, dass Sie diese Erfahrung gemacht haben. Es gibt eine erhebliche Varianz im Qualitätslevel der angebotenen Formate am Markt. Wir sind davon überzeugt, dass jeder Workshop auf die spezifischen Bedürfnisse und die Industrie des jeweiligen Kunden angepasst werden muss. Aus diesem Grund führen wir, bevor es zu einer Buchung kommt, ein strukturiertes Briefing-Gespräch mit unseren Kunden, bei denen wir gezielt verschiedene Faktoren wie z.B. Innovationsverständnis und -reife, Zielsetzung und Kontext evaluieren.

In manchen Fällen kann dies zu der Erkenntnis führen, dass ein Design Thinking Boostcamp für die Organisation nicht geeignet ist und andere Dienstleistungen benötigt werden. Wir fühlen uns hier zu größtmöglicher Ehrlichkeit und Transparenz verpflichtet und schaffen für jeden Kunden ein passendes Angebot bzw. eine Weiterempfehlung. Sollten Sie das Bedürfnis haben, sich einmal tiefgründig über ihren Innovationsansatz und Design Thinking zu unterhalten, stehen wir Ihnen gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

Warum brauchen wir spezielle Räume für einen Design Thinking Workshop?

In bekannten Räumen schlüpfen wir in etablierte Rollen, was es Mitarbeitern erschwert, sich auf neue Arbeits- und Denkweisen einzustellen. Die meisten Meetingräume sind zudem mit einem großen Konferenztisch ausgestattet, welcher sich nicht für eine inspirierende und aktive Arbeit in kleinen Teams eignet.

Aus unserer langjährigen Erfahrung mit interaktiven Workshopformaten in vielen verschiedenen Räumen, Einrichtungen und Unternehmenskulturen wissen wir, worauf es bei einem echten “Collaboration Space” ankommt. Gerne buchen wir einen unserer Räume für Ihr Design Thinking Boostcamp oder unterstützen Sie bei der Ausstattung Ihrer eigenen Räumlichkeiten.

Welche Fragestellungen und Themen sind geeignet für den Workshop?

Nach unserer Erfahrung fällt Mitarbeitern das Lernen der Methodik leichter, wenn sie sich auf “fachfremdem Gebiet” bewegen, d.h. sich nicht mit einem Thema beschäftigen, in dem einige ihrer Mitarbeiter bereits ausgewiesene Experten sind. Hierbei springen einzelne Mitarbeiter zu schnell auf bestehende Lösungen und es fällt ihnen schwer, ein offenes Ohr für Kundenbedürfnisse zu bewahren . Wir empfehlen Ihnen daher eine von unseren vorausgewählten und erprobten Fragestellungen oder eine für sie entworfene Fragestellung als Ausgangspunkt für den Workshop.

Here are some examples from our standard design challenges menu:

“Redesign the pet adoption experience”
“Redesign the grocery shopping and cooking experience”
“Redesign the ‘new to town’ experience”
“Redesign the ‘finding a flat’ experience”
“Redesign the ‘exercising and staying fit’ experience”
“Redesign the job orientation experience”
“Redesign the public transportation experience”
“Redesign the evening workout experience”

Prinzipiell lassen sich aus fast allen Themengebieten geeignete Fragestellungen ableiten. Einzige Voraussetzung ist, dass es dabei um das Kreieren von Wert für den Kunden bzw. Nutzer (das können auch interne Mitarbeiter oder B2B Kunden sein) gehen muss. Wir unterstützen Sie in jedem Fall gerne bei der Konstruktion einer passenden Fragestellung.

Nicht geeignet sind Fragen wie z.B. “Wie können wir unseren Umsatz in 2017 um 3% steigern?”, “Wie können wir Marktführer werden?” oder “Wie können wir unsere Kosten senken?”. Ziel jeder Innovationsiniative ist es zwar zur Beantwortung dieser Fragen beizutragen, jedoch geht es bei Design Thinking in erster Linie darum Möglichkeiten zu entdecken, mehr Wert für seine Kunden zu kreieren. Erst in weiteren (Iterations-)Schritten gilt es jene Wertangebote in belastbare Business Cases zu übersetzen, die Umsatz und Marktanteile zu steigern vermögen. Aus diesem Grund startet man bei Design Thinking immer mit der Frage, wie man einer bestimmten Kundengruppe Mehrwerte bieten kann, indem man sich Ihnen in bestimmten Lebenssituationen nähert. Dabei kann das Nutzererlebnis beim Einkaufen ebenso im Mittelpunkt stehen wie der der Umgang mit Haustieren oder die Wahl von Finanzdienstleistungen.

Unsere Mitarbeiter sind sehr erfahren und wissen eigentlich alles über unsere Kunden: Müssen wir also unbedingt mit Nutzern sprechen?

Oft gibt es im Zusammenhang mit der Nutzerforschung rechtliche Bedenken und die Angst, einen falschen Eindruck über mögliche Entwicklungen zu hinterlassen. Dennoch ist der Kontakt mit Kunden eine absolute Grundvoraussetzung für einen Design Thinking Workshop. Keine Sorge, Sie müssen nicht Bestandskunden aus Ihrem CRM anrufen und interviewen. Zu fast allen Themen lassen sich auch außerhalb Ihres Kundenstamms interessante Personen finden, die eine Menge zu erzählen haben. Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl und Rekrutierung geeigneter Kandidaten. Des Weiteren kann auf Wunsch sowohl die Kunden- als auch die Unternehmensidentität geheimgehalten werden, was Ihren Mitarbeitern einen entspannten Umgang mit potentiellen Kunden erlaubt.

Empathie für den Kunden wird oft mit der eigenen Expertise verwechselt, und wir wurden unzählige Male Zeuge davon, wie die größten Experten zu ganz überraschenden und neuen Erkenntnissen kamen, wenn sie einmal vorurteilsfrei versucht haben die Welt aus den Augen eines Kunden zu sehen.

Wir müssen bis Ende des Monats eine Gesamtstrategie für unser #Aktionsfeld (z. B. Corporate Marketing) entwickeln: Könnten wir das nicht einfach mit Design Thinking in den Workshoptagen machen?

Auch wenn ein Design Thinking Boostcamp viel leisten kann, so sind dem Ganzen natürlich Grenzen gesetzt. Eine zu ambitionierte Zielstellung wird die Teilnehmer überfordern, die ja nicht nur ein komplexes Themenfeld zu durchdringen haben, sondern auch dabei sind, eine für sie völlig neue Arbeits- und Denkweise zu erlernen. Um eine bestmögliche Qualität zu gewährleisten, muss sowohl die Fragestellung als auch die Zielsetzung des Workshops entsprechend ausgewählt werden. Wir achten stets auf ein realistisches Pensum für unsere Workshops und beraten Sie gerne bei der Auswahl einer passenden Fragestellung.

Sollte es jedoch ihr vorrangiges Ziel sein, ein Thema zu bearbeiten, können wir ihnen gerne ein Angebot für einen Design (Thinking) Sprint erstellen. Hierbei werden wir weniger die Prozessdidaktik betonen bzw. in Methoden einsteigen, sondern mehr Wert darauf legen, dass ihre Mitarbeiter unter intensiver Betreuung neue Ideen und Konzepte zu Ihrer Fragestellung entwickeln. Falls eher dieses Angebot von Interesse für Sie ist, kontaktieren Sie uns gerne für ein erstes Gespräch.

Wir haben bereits ein Produkt entwickelt, und möchten jetzt gerne noch mehr die Kundenperspektive berücksichtigen. Dies geht doch mit Design Thinking, oder?

Bitte rufen Sie uns an. Da es bei Ihrer Anfrage im Kern um das Testen von bestehenden Ideen geht, müsste hier ggf. ein anderer Ansatz wie z. B. Lean Start-up gewählt werden. Viele der aktuell populären “Innovationmethodiken” haben zwar Schnittmengen in den verwendeten Vorgehensweisen, Methoden und Techniken – bei Design Thinking geht es häufig aber eher darum, bislang unentdeckte, latente Nutzerbedürfnisse offenzulegen, um diese in Ideen-, und Konzeptzuschnitte zu übersetzen, die in neuen Produkten und Services münden können. Wir werden bei solchen Anfragen daher anhand verschiedener Faktoren Faktoren abwägen, ob Design Thinking für Ihre Aufgabenstellung geeignet ist.

Wir haben hauseigene (Design Thinking, Agile, Lean) Coaches. Können wir sie nicht für das Design Thinking Boostcamp mit zum Einsatz bringen?

Wir haben uns in Bezug auf unser theoretisches Wissen, Didaktik und Coaching Fähigkeiten zu einem größtmöglichen Qualitätsanspruch verpflichtet. Wir wissen, dass Exzellenz in diesen Bereichen nur mit einer fundierten Ausbildung, langjähriger Erfahrung und eigenem Wissensdurst zu erreichen ist. Da jeder Ansatz spezielle Anforderungen an die Coaches stellt, arbeiten wir nur mit Coaches, die wir durch bisherige Zusammenarbeit schon kennen und/oder die wir selber ausgebildet haben. Für Design Thinking Boostcamps sehen wir daher von der Arbeit mit vom Kunden gestellten Coaches ab, wenn wir sie noch nicht im Einsatz erlebt haben.

Sind die meine Mitarbeiter nach den 2-5 Tagen Training im Boostcamp selber Coaches für Design Thinking?

Diese Frage bekommen wir oft zu hören. Das Design Thinking Boostcamp ist ein intensives Training und verschafft allen Teilnehmern eine Vorstellung davon, was Design Thinking ist und wie man damit arbeiten kann. Es ist jedoch keine Coaching-Ausbildung und wir möchten an dieser Stelle explizit darauf hinweisen, dass die Teilnahme an einem Training noch keinen Design Thinking Coach macht. Aus der Bildungsforschung wissen wir, dass man in zwei Tagen maximal ein Basisverständnis der Methodologie entwickeln kann. Angebote die versprechen, dass man nach einem 2 bis 5-tägigen Workshop ohne Vorerfahrung selbstständig und qualitativ hochwertig coachen kann, halten wir für unseriös.

Für unsere Retainerkunden führen wir maßgeschneiderte interne Train-the-Trainer Ausbildungen durch. Einzelpersonen empfehlen wir diese Coachausbildung.

Wir haben ein Corporate Event mit 450 Teilnehmern: Können Sie uns das irgendwie mit Design Thinking gestalten?

Nein. Unsere höchste Priorität ist ein fachlicher Tiefgang und intensive Betreuung, welcher sich bei solchen Veranstaltungen nicht gewährleisten lässt. Uns ist Qualität wichtiger als Quantität, weshalb co:dify Workshops üblicherweise auf max. 36 Teilnehmer begrenzt sind.

Allerdings wissen wir, dass fachlicher Tiefgang nicht immer im Vordergrund steht. Sollten Sie zum Beispiel wünschen, dass Ihre Mitarbeiter eine erste spielerische Begegnung mit der Design Thinking Methode erleben, helfen wir Ihnen gerne bei der Identifikation eines entsprechenden Anbieters aus unserem Partnernetzwerk.

This article is also available in: English (Englisch)

Updated on Juli 27, 2018

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